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Star Trek-Voyager 6: Unwürdig

Story:

Endlich ist die Katze aus dem Sack. Die Föderation beschließt die Voyager und andere Schiffe zurück in den Delta-Quadranten zu schicken. Dank der neuen Slipstream-Technologie verkürzt sich die Reise erheblich, so das es keinerlei Befürchtungen gibt, das die Raumschiffsflotte ein ähnliches Schicksal erleidet, wie einst die Voyager.

Captain Afsarah Eden, die mittlerweile die Führung auf dem Raumschiff übernommen hat, wird von einem Anliegen Chakotays überrascht. Er möchte als Zivilist mit an Bord kommen um Seven of Nine dabei zu helfen wieder gesund zu werden. Diese hört seit dem Verschwinden der Borg, die von den Caeliar unabsichtlich erschaffen wurden, eine Stimme, die darauf beharrt, dass sie Annika Hansen ist.

Zudem gibt es ein unverhofftes Wiedersehen. Die totgeglaubte B´Elanna und ihre Tochter Miral kehren an Bord der Voyager zurück. Tom Paris, der froh ist endlich seine kleine Familie zurückzuhaben, sieht sich allerdings einer unvorhergesehenen Situation gegenüber. Sein bester Freund Harry Kim ist fassungslos, dass Tom ihn nicht in diese Pläne eingeweiht hat. Die einstige Freundschaft droht zu zerbrechen.

Allerdings muss Captain Eden sehr schnell dafür sorgen, dass ihre Leute ohne Vorbehalte miteinander arbeiten. Die Voyager und ihre Begleitschiffe, treffen im Delta-Quadranten auf ein interessantes Planetensystem und auf die Indign. Dieses Volk eifert dem verschwundenen Kollektiv der Borg nach und agiert ähnlich wie diese. Es gibt Spezies, mit denen sie sich verbunden haben. Sie wollen sich ihrer würdig erweisen und schicken ihnen Opfergaben in Form von Raumschiffen voller potenzieller Kandidaten, die für die Assimilierung geeignet erscheinen. Diese Gaben sollen die göttlichen Borg dazu bewegen, die Indign als würdig anzuerkennen, endlich in deren Kollektiv aufgenommen zu werden. Seven eröffnet ihrem Captain eine erstaunliche Neuigkeit, die die Völker des Planetensystems betrifft.

Zudem scheint sich ein Saboteur in die Raumschiffflotte geschlichen zu haben. Ein Computervirus wurde in das Programm der Voyager installiert. Unter anderem besteht die Gefahr, dass ein Spalt im Subraum geöffnet wird, der zu Spezies 8472 zurückführt.

Die seltsamen Vorkommnisse stellen eine Herausforderung für alle Mitglieder der Expedition dar. Captain Eden weiß bald nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Sollte etwa Chakotay hinter der Sabotage auf den Slipstream-Antrieb stecken? Will er auf diese Weise sein Kommando zurückbekommen, indem er sie diskreditiert?

Allerdings gibt es da ihren gesunden Menschenverstand, der ihr hilft die verfahrene Situation zu meistern. Vor allem gilt es eine Frage zu beantworten: Wer ist der Saboteur und welche Ziele verfolgt dieser?



Meinung:

Kirsten Beyers neuestes Werk liest sich flüssig und angenehm. Wie schon Christie Golden vermag die Autorin die Fans schnell in ihre Story zu ziehen. Dabei schafft sie es bravourös neue Figuren und altbekannte Mitglieder der Voyager-Crew zu einer neuen Mannschaft zusammenzuschweißen.

Tom und B´Elanna sowie ihre Tochter Miral werden endlich wieder vereint. Chakotay und Seven sowie der Doktor kehren ebenfalls an Bord des Raumschiffes Voyager zurück. Zudem ist Reginald Barclay ebenfalls mit dabei auf der Reise in den Delta-Quadranten. Neelix, der beliebte Talaxianer hat ebenso einen Gastauftritt.

Admiral Batiste ist ein neuer Charakter, der schon im Vorgängerband eingeführt wurde. Der Ex-Mann von Captain Eden erweist sich nicht unbedingt als Sympathie-Träger. Anders sieht es da schon mit dem Counselor aus. Cambridges Methoden sind unorthodox und er versteht es bravourös seine Patienten da zu treffen, wo es wehtut bzw. ihnen ihr Dilemma vor Augen zu führen und bewusst zu machen. Seine ungewöhnliche Herangehensweise an die Probleme seiner Patienten, sowie die manchmal recht amüsante Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Flotte, werden sehr humorvoll präsentiert und dürften garantiert viele Leser zum Schmunzeln verleiten.

Der Doktor hingegen darf sich einer Verehrerin gewiss sein und scheint endlich seine große Liebe gefunden zu haben.

Zudem gibt es mit den Indign ein neues Volk, die das mittlerweile verschwundene Borg-Kollektiv wie Götter anbetet. Diese Version zeigt, wie weit Völker gehen, wenn sie ein falsch verstandenes Motiv herbeisehnen. Dies ist vor allem für Seven eine interessante Begegnung, die ihr ihre Vergangenheit noch einmal gut vor Augen führt.

Die Probleme und die Sabotagen innerhalb der Raumschiffflotte verbreiten einiges an Paranoia und das Misstrauen gegen verschiedene Personen innerhalb der Raumschiffflotte wächst zudem beträchtlich an. Hier gibt es auch hausgemachte Probleme die einer Klärung bedürfen und dem neuen Captain des Raumschiffes Voyager einiges abverlangen.

Kirsten Beyer setzt ihre Figuren Gefahren aus, die an zwei Fronten auf sie lauern. Zum einen wären da die Indign, die keinen Kontakt mit der Föderation wünschen und zum anderen ein Saboteur der die Flotte gezielt angreift. Gut, das es gewiefte, souveräne Mannschaftsmitglieder gibt, die Captain Eden zur Seite stehen und ihr helfen eine oder mehrere Lösungen für die anfallenden Probleme zu finden. Die Auflösung dieser Rätsel wird interessant und nachvollziehbar erzählt. Dabei dürfen Leser mit weiteren unerwarteten Überraschungen rechnen.

Die Slipstream-Technologie dürfte Fans der Fernsehserie ´Andromeda` gut bekannt sein. Immerhin ist auch diese von Gene Roddenberrys Geschichten und Ideen erschaffen und inspiriert worden. Daher handelt es sich hier nicht um das Abkupfern einer Idee, sondern um die Fortführung eines grandiosen Einfalles, der auch nach vielen Jahren immer noch zu überzeugen weiß. Zudem verhilft der neue Antrieb der Föderation dazu, noch schneller und effektiver zu agieren. So kam Gene Roddenberry ja auch einst auf die Idee des Beamens, da er vermeiden wollte, ellenlange Landungen von Raumschiff-Fähren zu filmen, die den Zuschauer eventuell schnell langweilen könnten.

Jedenfalls gelingt die Erzählung, die die Voyager und vertraute Mannschaftsmitglieder zurück in den Delta-Quadranten führen, interessant und kurzweilig. Fans dürfen sich auf weitere spannende Geschichten freuen. Immerhin wird es bestimmt faszinierend zu lesen sein, wie sich die einen oder anderen ehemaligen Freunde oder Feinde der Voyager entwickelt haben. Da es dieses Mal eine ganze Flotte gibt, die der Föderation zur Verfügung steht und auch die Kommunikation mit dem Alpha-Quadranten gewährleistet ist, wird es auch weiterhin spannend bleiben.



Fazit:

Kirsten Beyer erzählt ein neues, nachvollziehbares Abenteuer, das die Voyager zurück in den Delta-Quadranten führt. Die spannende Erzählung sowie vertraute und neue Gesichter, machen die Reihe zu einem MUST HAVE für alle Fans von gutgemachten SciFi-Geschichten.



Star Trek-Voyager 6: Unwürdig - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kirsten Beyer
Star Trek-Voyager 6: Unwürdig
STAR TREK-Voyager: UNWORTHY

Übersetzer: René Ulmer
Erscheinungsjahr: 16. März 2015



Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-423-9

360 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Die Rückkehr in den Delta-Quadranten beschert den ehemaligen Besatzungsmitglieder der Voyager einige Überraschungen
  • Fulminantes Abenteuer bravourös erzählt
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 24.05.2015
Kategorie: Science Fiction
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