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Star Trek - Voyager 2: Ferne Ufer

Story:

Sieben Jahre lang versuchte die Mannschaft des Raumschiffes Voyager aus dem Delta-Quadranten zurück zur Erde zu kommen. Nur durch die Hilfe von Captain Janeway und ihrem Alter Ego aus einer fernen Zukunft, gelang es ihnen endlich nach Hause zurück zukehren.

Entgegen ihrer Erwartungen werden die Rückkehrer nicht gerade mit offenen Armen aufgenommen. Vor allem Janeway ist verletzt, das die Arbeit ihrer Crew nicht so gewürdigt wird, wie sie es erhofft und verdient hätten.

Doch auch im Alpha-Quadranten hat es während der Abwesenheit der Voyager tiefgreifende Ereignisse gegeben. Nicht nur der Krieg gegen das Dominion, sondern vor allem die Invasion der Borg, die mit letzter Kraft zurückgeschlagen werden konnten, hat ihre Spuren hinterlassen.

So bekommen vor allem Icheb und Seven of Nine das Misstrauen der Bevölkerung zu spüren, als eine Borg-Seuche auf der Erde ausbricht. Janeway sucht sich Verbündete um gegen die starren Regeln des Föderationsrates zu intervenieren und ihre Familie, die Besatzungsmitglieder der Voyager, zu retten.

Zudem bekommt B´Elana eine Botschaft ihrer totgeglaubten Mutter. Diese schickt sie auf ein Abenteuer, das sowohl körperlich als auch spirituell einiges von der jungen Frau fordert. Gut, dass sie sich auf ihren Mann Tom und den Doktor verlassen kann. Nur so ist es ihr möglich, ihre Tochter Miral zurückzulassen und sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu begeben.



Meinung:

Die Autorin Christie Golden versteht es auch in der Fortsetzung den Geist der Serie Voyager gekonnt einzufangen und deren Figuren in ein angemessenes Abenteuer zu schicken.

Die Leser merken sehr schnell, dass sich Christie Golden gut mit den jeweiligen Protagonisten identifizieren kann. Sie erhält das familiäre Gefühl, das die einzelnen Mitglieder verbindet, gekonnt aufrecht. Zudem entwickelt sie die Figuren weiter. Dabei achtet sie sorgsam darauf, dass Fans der Serie dabei ein gutes Gefühl haben. So wird Sevens Aktion, um mit anderen Individuen zu Recht zu kommen, ebenso intelligent vorangetrieben, wie Ichebs Bemühungen sich einen Freundeskreis aufzubauen.

Anschaulich erzählt sie, wie Janeway agiert und ihr ganzes Können an diplomatischem Geschick aufbringt, um auch so bekannte Gestalten wie Data mit einzubeziehen und sinnvoll agieren zu lassen.

Zu bewährten Crewmitgliedern wie Kim, Tom Paris und Seven of Nine bindet sie neue Protagonisten, wie Kims Ex-Freundin Libby, gut in die laufende Handlung ein.Diese hat ihre eigenen Gründe sowohl beruflicher als auch privater Natur um Kims Nähe erneut zu suchen.

Die Gegenspielerin, die sich selber mit Hilfe geheimer Forschungen zur neuen Borg-Königin aufschwingen will, wird ebenfalls nachvollziehbar erzählt. Was diese Frau erlitten hat, um so eine schaurige Maßnahme zu ergreifen, wird eindringlich beschrieben.

Im ersten Teil ´Heimkehr` wurden die Hologramme in den Vordergrund gestellt. Das es Janeway gelingt, sogar diese davon zu überzeugen, ihr beizustehen, um ihre mit Borg-Implantaten ausgestatteten, ehemaligen Mitglieder der Voyager zu retten, ist ein gutes Zeugnis für den starken Frauencharakter, der sich durch die gesamte Fernseh-Serie zog. Dies spricht wieder einmal für die Intensität und das Charisma, das sie ausstrahlt. Außerdem bringt Janeway diplomatisches Geschick mit, das sowohl Freunde als auch Gegner der starken Frau sehr schnell von ihren ehrlichen Absichten überzeugt.

Seven und Icheb hingegen müssen viele Anfeindungen über sich ergehen lassen. Diese resultieren einerseits aus den Vorurteilen, die ihnen als ehemaligen Borg entgegenprallen, sowie auch aus der Angst der Bevölkerung, als die Borg-Seuche ausbricht. Vor allem Icheb bekommt diese Konsequenzen mit einer Grausamkeit zu spüren, die viele Menschen in der Föderation für ausgerottet hielten.

Christie Golden versteht es gekonnt die Gefühle der einzelnen Parteien gut zu erklären, so dass ihre Handlungen nachvollziehbar geraten, selbst wenn die Leser nicht immer Verständnis für die jeweilige Figur haben werden. Dies ist auch nicht von Nöten, sondern beabsichtigt.

Unwissenheit und Vorurteile sind ein gutes Mittel für gewisse Individuen, um die Angst in der Bevölkerung vor allem was Fremd erscheint, zu schüren. Diese Umsetzung in die Welt des Star Trek Universums, wird bravourös vollzogen.

Zudem hat Christie Golden dank Captain Janeway einen starken Frauen Charakter an der Hand, der sowohl mütterliche Instinkte als auch absolutes Vertrauen in sich selber und ihre Getreuen, vereint.

Die Fans dürfen darauf hoffen, dass sich Autoren der Serie annehmen, die das Erbe der U.S.S. Voyager und ihrer Crew weiterhin würdig vertreten. Christie Golden ist dies gelungen. Bestimmt wird sie auch weiterhin neue Geschichten für die Serie entwickeln, um die beliebten Protagonisten in weitere Abenteuer zu schicken. Glühende Bewunderer des Star Trek Universums werden es ihr ebenso Danken, wie Leser und Leserinnen die nachvollziehbare Science-Fiktion Geschichten lieben.



Fazit:

Das Abenteuer der Besatzung des Raumschiffes U.S.S. Voyager geht weiter. Der Autorin gelingt es brillant, bekannte Figuren der Serie mit vertrauten Protagonisten des Star Trek Universums agieren zu lassen. Neue Figuren bevölkern die interessante Story und machen die Erlebnisse der beliebten Charaktere zu einem rundum gelungenem Abenteuer, der den Geist der US-Serie gekonnt einfängt. Fans des Genres werden sich bei dieser Lektüre gerne zurückziehen, um lieb gewordene Freunde in neuen Abenteuern zu erleben.



Star Trek - Voyager  2: Ferne Ufer - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Christie Golden
Star Trek - Voyager 2: Ferne Ufer
STAR TREK-Voyager: THE FARTHER SHORE

Übersetzer: Andrea Bottlinger
Erscheinungsjahr: 21. November 2013



Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-288-4

253 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Adäquate Fortsetzung des Abenteuers
  • Serienübergreifend werden vertraute Protagonisten mit einbezogen
  • Für Fans gibt es ein Wiedersehen mit lieb gewordenen Freunden
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 16.02.2014
Kategorie: Science Fiction
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