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Star Trek Destiny 1: Götter der Nacht

Story:
Die Borg sind gefährlicher denn je - anders als zuvor, assimilieren sie nicht mehr, sondern töten. Einige Welten der Föderation vielen dieser Bedrohung bereits zum Opfer und es werden immer mehr. Die U.S.S. Enterprise unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard ist als eines der wenigsten Schiffen mit neuen Transphasentorpedos ausgestattet, welche sich als einzig wirksames Mittel gegen die Borg herausgestellt haben.

Weit entfernt haben Captain Riker und seine Frau Deanna Troi mit einer anderen Krise zu kämpfen - ihr Kinderwunsch bleibt weiterhin unerfüllt. Dies führt zu berechtigten Diskussionen über die Diensttauglichkeit der Halb-Betazoidin, während die Wissenschaftler an Bord scheinbar eine interessante Entdeckung machen.

Captain Ezri Dax, an Bord des neuen Forschungsschiffes Aventine, untersucht im Gamma-Quadranten das Wrack des zweiten Warp-5-Raumschiffes der Erde, die Columbia. Dax war bereits vor Jahren an der Absturzstelle und erinnerte sich an Berichte über diverse Ungereimtheiten. Bei den neuerlichen Untersuchungen kommt es sogar zu Toten.

In Rückblicken erfährt der Leser die Geschichte der Columbia unter dem Kommando von Captain Erika Hernandez. Nach einem Angriff der Romulaner macht sich das Schiff auf eine zwölfjährige Reise zu einem bewohnbaren Planeten, sehr zur Unfreude der MACO-Einsatztruppe an Bord.

Vier Captains, vier Schicksale und die Borg - die Entscheidung um die Zukunft der Föderation beginnt.

Meinung:
Nun beginnt also der Kampf um das Überleben der Föderation. Die dreiteilige "Destiny"-Reihe soll alles verändern. Dafür beginnt der Roman eigentlich ziemlich ruhig beziehungsweise gar nicht so bedrohlich. Die Borg sind im ersten Band kaum bemerkbar. Vielmehr versucht Autor David Mack die verschiedenen Captains und Schiffe zusammen zu führen. Dies gelingt ihm auch gut. Während die Enterprise so gut wie immer im Gefecht ist, kämpft Riker hauptsächlich mit privaten Problemen und Ezri Dax will das Rätsel um das alte Erdenschiff aufklären, obwohl jedes Schiff an der Front benötigt wird.

Nicht uninteressant sind vor allem die Erlebnisse der Columbia. Nach ihrer zwölfjährigen Odysee zu einem bewohnbaren Planeten, trifft die Mannschaft auf eine hochtechnologisierte Spezies, welche aber gerne unter sich bleibt und daher der Crew nicht erlaubt, den Planeten zu verlassen. Obwohl sich ziemlich schnell heraustellt, dass die MACOs eine Meuterei planen und die pazifistischen Caelar nicht aktiv gegen dieses Vorhaben vorgehen werden, bleibt dieser Handlungsstrang sehr spannend. Mit dieser hochentwickelten Technologie und den Entdeckungen über ein Hochgeschwindigkeits-Netzwerk für interstellare Reisen, welches anscheinend von den Borg benutzt wird, fügen sich die diversen Handlungsstränge langsam zusammen.

Mit der Einführung der Aventine unter dem Kommando von Ezri Dax bleibt leider zu wenig Zeit um die Charaktere gut zu entwickeln. Dies ist vor allem durch den ständigen Wechsel der Handlungsorte bedingt, stört aber kaum. Interessant ist auf jeden Fall der Konflikt an Bord der Titan. Es fällt Riker sichtlich schwer, Privates mit seiner Funktion als Captain zu vereinbaren, ebenso hat sein Führungsstab Bedenken mit dem Umgang bezüglich Deannas fehlgeschlagener Schwangerschaft.

Nachdenklich wie nie zuvor zeigt sich Captain Picard. Als Borg-Experte schlechthin ist er der Verzweiflung nahe, da er nicht alle der vielen Föderationswelten vor den kybernetischen Monstern retten kann.

Auch wenn es sich hier um den Auftakt des Borg-Finales handelt, geht es noch ziemlich ruhig zu. Jede Crew trägt etwas zum Fortlauf der Handlung bei und schlussendlich steht man vor einem Cliffhanger, der Großes vermuten lässt.

Fazit:
Ein toller Auftakt der “Destiny”-Trilogie. Zwar ruhiger als angenommen, aber deswegen nicht unangenehm. Es gibt genügend Charaktermomente und Bezüge zu vorherigen Serien und Büchern. Diese schwierige Aufgabe die verschiedenen Handlungsstränge zu verknüpfen, gelang David Mack sehr gut. Klare Empfehlung für alle “Star Trek”-Fans.

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David Mack
Star Trek Destiny 1: Götter der Nacht
Gods of Night

Übersetzer: Stephanie Pannen
Erscheinungsjahr: 2010



Autor der Besprechung:
Dominic Schlatter

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
3941248839

432 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Toller Auftakt zur Trilogie
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 05.08.2010
Kategorie: Science Fiction
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