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James Bond 23: Flottenmanöver

Story:

James Bond wird wieder in den aktiven Marinedienst versetzt. Der Grund dafür ist die Bedrohung einer bekannten Terrororganisation. Doch schon bald entwickelt sich der Fall anders als geahnt. Und der Captain wird auf die Probe gestellt.



Meinung:

Schlechte Nachrichten für Fans des besten Geheimagenten Großbritanniens. Auf Grund der immer schlechter werdenden Verkaufszahlen der Romane muss der Cross Cult-Verlag sich überlegen, ob und wie es mit der Reihe weitergeht. Das ist schade, da "Flottenmanöver" von John Gardner wieder eindrucksvoll beweist, wie erstklassig die Bücher sein können.

Ein streng geheimes Gipfeltreffen soll auf einem Flugzeugträger der britischen, königlichen Marine stattfinden. Doch M erhält davon Wind. Und so beschließt er, seinen besten Agenten auf die Mission zu schicken. James Bond wird wieder in den aktiven Marinedienst versetzt und zum Captain befördert.

Doch für 007 ist dies nur der Auftakt zu einer Mission, die ihn fordert, wie keine andere zuvor. Denn er weiß nicht, wem er vertrauen kann. Seine Gegenspieler haben überall ihre Leute verteilt. Und warten nur darauf, Bond zu eliminieren und mit ihrem Plan weiter fortzufahren.

"Flottenmanöver" ist ein ungewöhnlicher Roman von John Gardner. Das liegt nicht nur an der Umgebung, in der James Bond agiert. Sondern auch an dem Gegenspieler, bzw. wie dieser agiert.

Denn zum ersten Mal seit einiger Zeit hat man keinen SMERSH oder SPECTRE-Anhänger als Antagonist. Sondern jemand, der eine eigenständige Organisation aufgebaut hat. Und diese auch zu nutzen weiß. Vor allem die Art an Anhängern, die er besitzt und einsetzt, macht diese so außergewöhnlich. Ohne zu viel zu verraten. Aber es ist das erste Mal, das James Bond es mit mehreren dieser Art zu tun hat.

Ebenso schreibt John Gardner einen 007, der durch die Mangel gedreht wird. Damit ist allerdings weniger der physische Aspekt genannt. Schließlich wurde James Bond im Laufe der Romane schon oft gefoltert. Nein, dieses Mal ist der Grund für seine Qualen psychischer Natur. Was für die Reihe ungewöhnlich ist. Doch das Ergebnis zählt. Und das ist, dass man einen britischen Superagenten hat, der verwundbar ist, wie noch nie zuvor.

Dabei bedient sich der Autor wieder der Ereignisse aus "Im Geheimdienst ihrer Majestät". Damit ist der verhängnisvolle Tod von Bonds Ehefrau gemeint. John Gardner nimmt dieses Ereignis und nutzt es dazu, um eine Figur aufzubauen, die ein Ersatz für die verstorbene Frau 007s sein könnte.

Es handelt sich um Beatrice Maria de Ricci. Und es handelt sich bei ihr um eine Figur, die der Autor mit Bravour aufbaut. Sie ist Bond ebenbürtig, in jederlei Hinsicht. Es handelt sich bei ihr nicht um den sonst so üblichen weiblichen Anhang, sondern um einen Charakter mit Profil. Für dessen Schicksal sich John Gardner etwas Interessantes einfallen ließ.

Der Roman ist spannend geschrieben. John Gardner lässt sich immer wieder etwas neues, Unvorhergesehenes einfallen. Was sich insbesondere beim Finale zeigt, wo sich die Finten abwechseln und einem förmlich der Kopf schwirrt, vor lauter unvorhergesehenen Ereignissen. Geschickt ist dabei auch, wie der Autor die Feinde von Bond platziert. Damit ist gemeint, wie es dazu kommen kann, dass sie sich an dem Ort befinden, wo die finale Auseinandersetzung stattfindet.

Ich drücke mich hier bewusst unklar aus. Da hier jedes Fitzelchen an Information zu viel einiges von der Spannung zerstört, die auf den letzten Seiten vorherrscht.

Dies ist John Gardners bislang bester Bond-Roman. Es ist ein "Klassiker" und hat den "Splashhit" sehr verdient.



Fazit:

"Flottenmanöver" ist der bislang beste Run der "James Bond"-Reihe. John Gardner schreibt eine ungewöhnliche Geschichte, die sich unvorhersehbar entwickelt und in der 007 durch die Mangel gedreht wird. Es ist für den Geheimagenten ihrer Majestät keine einfache Aufgabe, der er sich entgegensieht, vor allem, weil sein Gegenspieler äußerst gerissen agiert. Dabei ist dieser Antagonist keiner, der für SMERSH oder SPECTRE arbeitet, was eine wohltuende Abwechslung ist.



James Bond 23: Flottenmanöver - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

John Gardner
James Bond 23: Flottenmanöver
James Bond - Win, Loose or Die

Übersetzer: Stephanie Pannen, Anika Klüver
Erscheinungsjahr: 25. April 2016



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,99

ISBN:
978-3-86425-840-4

380 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Unvorhersehbar
  • James Bond wird durch die Mangel gedreht
  • Ein Antagonist, der nichts mit SMERSH oder SPECTRE zu tun hat
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 14.06.2016
Kategorie: Thriller
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