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Leben: Mein härtester Kampf

Story:

Alex van Hell hat ein hartes Leben hinter sich. Ein Vater, der sie verprügelt, schlechte Freunde, und als trauriger Höhepunkt ein Gehirntumor. Doch bislang hat sie alles überlebt. Und auch jetzt wird sie nicht klein beigeben.



Meinung:

Schon allein das Cover von "Leben: Mein härtester Kampf" spricht den Leser an. Die Autobiographie von Alex van Hell zeigt eine Schwarz/Weiß-Fotografie einer tätowierten und gepiercten Frau. Der einzige Farbton sind ihre stechend grünen Augen. Man fragt sich, wer diese Person ist? Was hat sie erlebt? Man wird die erste Seite aufschlagen und den Band so schnell nicht mehr beiseitelegen.

Alex van Hell ist eine Frau, die eine schwere Vergangenheit hatte. Das macht sie wiederholt klar. Sie erzählt davon, wie ihr Vater sie geschlagen hat. Immer und immer wieder. Und es ist beileibe nicht der einzige Mann in ihrem Leben, der sie verprügelt hat. Wiederholt hatte sie kein Glück mit den Männern. Was sich durch ihr gesamtes Leben zieht.

Es gibt zwei Erzählebenen in dieser Autobiografie. In der einen erfährt Alex van Hell von ihrem Gehirntumor, was für sie Anlass ist, sich an ihr Leben zu erinnern. Und je mehr man über sie und ihre Vergangenheit erfährt, desto positiv überrascht ist man, dass sie es geschafft hat, allen Rückschlägen nicht nur zu trotzen, sondern aus ihnen sogar die Stärke zu ziehen, die sie auszeichnet.

Das erstaunliche an ihrer Autobiografie ist, wie frank und frei sie über ihre Vergangenheit redet. Der Sprachton ist manchmal schon fast rotzfrech, aber dafür auch sehr direkt. Aber das trägt mit dazu bei, dass man sie und ihre Persönlichkeit schon sehr bald wertschätzen kann. Man merkt, man hat es hier mit einer Frau zu tun, die sich nicht hat unterkriegen lassen und die das Leben kämpferisch angeht.

Doch gleichzeitig hat sich auch eine gewisse soziale Ader. Sie ist sehr tierlieb, was sich wiederholt in ihren Erinnerung deutlich zeigt. So hat sie einen Rottweiler-Welpen, um den sie sich große Sorgen macht, weil der sehr empfindlich ist und unter anderem Haare verliert. Es ist ein interessanter Kontrast. Ihr geht es nicht so gut, doch gleichzeitig macht sie sich weniger Gedanken über sich selbst, als vielmehr über die Personen und Tiere, die ihr nahestehen.

Einiges von dem, was man von ihr liest, wird einem vielleicht zunächst nicht gefallen. Ihr freimütiger Umgang mit dem Thema Drogen oder Alkohol irritiert. Doch auch dies ist Teil ihrer Persönlichkeit. Sie steht dazu und sieht auch keinen Grund, dies zu vertuschen. Und gleichzeitig bringt sie den Leser dazu, sich seinen Wertvorstellungen zu stellen.

Denn Alex van Hell ist alles, nur eben keine typische ehemalige Drogenabhängige oder ähnliches. Stattdessen ist sie eine Person, ein Charaktermensch, wie es so schön heißt. Es ist eben ihre Kodderschnauze, ihre offene und ehrliche Art, die dazu führt, dass man sich ihres Charmes nicht entziehen kann.

Und deshalb ist dieser Band ein "Klassiker" und ein "Splashhit".



Fazit:

"Leben: Mein härtester Kampf" ist eine sehr gut geschriebene Autobiographie. Alex van Hells Leben ist brutal und mit vielen Tiefschlägen. Doch man kriegt Respekt für die Autorin, dass sie sich trotz aller Rückschlägen aufgerafft hat und eine eigenständige Frau mit einem gewissen Mundwerk. Sie schreibt frank und frei über ihre Erlebnisse und man lernt sie dadurch umso besser kennen. Eine grandiose Frau!



Leben: Mein härtester Kampf - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Alex van Hell
Leben: Mein härtester Kampf
Erscheinungsjahr: 1. Februar 2016



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Knaur

Preis:
€ 12,99

ISBN:
978-3426787861

240 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Faszinierend geschrieben
  • Eine faszinierende Frau, die Respekt verdient
  • Mit einer Kodderschnauze geschrieben worden
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 10.05.2016
Kategorie: Biographien
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