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Doctor Who: Kriegsmaschinen

Story:

Zwischen den Daleks und den Time Lords herrscht Krieg. Und der Doktor kämpft für sein Volk. Bis er über einen Plan seiner Erzfeinde stolpert, der am Ende den Konflikt für sie beenden könnte. Und das muss er verhindern!



Meinung:

"Doctor Who" läuft. Anders kann man die aktuelle Situation des Time-Lords bei Cross Cult nicht bezeichnen. Denn inzwischen sind weitere Romane der Kultserie angekündigt worden. Und "Kriegsmaschinen" ist dabei schon sehr vielversprechend. Geschrieben wurde das Buch von George Mann. Wer mehr über den Autor wissen möchte, der sei auf unsere Rezi zu "Affinity Bridge" verwiesen.

Seit Jahrhunderten wütet jetzt der Zeitkrieg. Unzählige Zivilisationen sind vernichtet worden, beiläufige Opfer des Konflikts zwischen Daleks und Time Lords. An vorderster Front ist dabei stets der Doktor, der weiß, dass die Anführer seiner Seite im Grunde nicht viel besser als die der gegnerischen Seite sind.

Eines Tages stürzt er bei einem Kommandounternehmen auf einer von Daleks besetzten Welt ab. Dort lernt er die junge Rebellin Cinder kennen, die gegen die Besatzer kämpft. Und gemeinsam mit ihr stößt er auf einen ungeheuren Plan, der den Feinden den Sieg bringen soll. Doch als der Doktor seine Vorgesetzten warnen will, muss er erkennen, dass sie nicht viel besser sind als ihre Gegner. Gibt es denn keine Hoffnung für die Unterdrückten?

Das Besondere an "Kriegsmaschinen" ist die Wahl des Protagonisten. George Mann hat sich nämlich eine Story ausgedacht, in der der sogenannte Kriegsdoktor im Mittelpunkt steht. Diese von John Hurt dargestellte Figur tauchte das erste Mal in der Episode "The Name of the Doctor" auf. Und man erfuhr, dass es sich hierbei um eine Inkarnation handelte, die die nachfolgenden Doktoren verdrängt und vergessen hatten, weil ihre Taten nicht dem entsprachen, was der Name "Doktor" versprach. In "The Day of the Doctor" erfuhr man mehr über die Figur und lernte ihn als einen kriegsmüden Veteranen kennen, der bereit ist, alles zu tun, um den Krieg zu beenden. Tipp des Redakteurs: Unbedingt diese Episode gucken, da sie sehr gut ist.

"Kriegsmaschinen" spielt kurz vor den Ereignissen von "The Day of the Doctor". Und es sind erste Ansätze von dem zu erkennen, die ihn zu dem werden lassen, was er in der Episode sein wird. Doch es sind eben auch nur Ansätze. Denn hauptsächlich ist er immer noch ein Krieger, der in diesem unsäglichen Konflikt an vorderster Front kämpft.

Und George Mann versteht sich darauf, den Doktor so darzustellen, das man einerseits merkt, dass er eben er selbst ist. Er ist exzentrisch und neugierig, wie alle seine anderen Inkarnationen auch. Aber andererseits ist er eben auch ein Krieger, der die Daleks mit einer unglaublichen Leidenschaft hasst und sie zu jeder passenden Chance umbringt!

Doktor Who funktioniert immer dann am besten, wenn er einen Companion hat. In diesem Fall ist es Cinder, ebenfalls eine Kriegerin. Zu sehen, wie die beiden nach und nach gegenseitig Vertrauen fassen ist dabei ein Genuss und mit ein Grund, wieso das Buch so gelungen ist. Denn für Cinder ist der Doktor als Time Lord ebenso ein Feind, wie die Daleks. Kenner der TV-Serie wissen woran das liegt, da das Volk des Doktors mindestens ebenso Gräueltaten begangen hat, wie ihre Feinde.

Und das erlebt man in diesem Buch auch mit. Denn irgendwann verlagert sich die Handlung nach Galifrey, dem Heimatplaneten der Time Lords. Und damit ändert sich auch der Ton der Geschichte.

Man sieht und erlebt die Gründe, die dazu führten, dass der Doktor irgendwann sein gesamtes Volk vernichtet hat. Die Anführer sind arrogant und überheblich. Für die Bedürfnisse der kleinen Leute haben sie kein Verständnis. Wichtiger ist für sie, dem Universum ihren Stempel aufzudrücken. Und ganz besonders Rassilion sticht dabei hervor. Er ist ein Monster, der selbst seine eigenen Artgenossen misshandelt. Von seinen Taten zu lesen ist der reinste Horror.

"Kriegsmaschinen" ist ein phänomenales Buch. Man muss und sollte es kaufen und lesen. Und zwar nicht nur als "Doctor Who"-Fan. Das Buch erhält die "Klassiker"-Wertung und ist ein "Splashhit".



Fazit:

Schon allein durch die Tatsache, dass George Mann den Kriegsdoktor ins Zentrum des Romans "Doctor Who: Kriegsmaschinen" stellt, gebührt dem Buch jede Aufmerksamkeit. Doch darüber hinaus werden der Titelheld und seine Begleitung hervorragend dargestellt. Ebenso werden auch die Schrecken des Zeitkriegs nicht verheimlicht, einschließlich der Tatsache, dass die Time Lords abgehoben und arrogant gegenüber den einfachen Völkern sind. Mit diesem Band werden die ersten Schritte in Richtung des Kriegdoktors aus "The Day of the Doctor" getan.



Doctor Who: Kriegsmaschinen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

George Mann
Doctor Who: Kriegsmaschinen
Doctor Who - Engines of War

Übersetzer: Susanne Döpke
Erscheinungsjahr: 23. Februar 2015



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-292-1

340 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Charakterisierung des Kriegsdoktors
  • Darstellung seiner Begleiterin
  • Schrecken des Time Wars
  • Schritte auf dem Weg zu "The Day of the Doctor"
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser fr dieses Book
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 23.04.2015
Kategorie: Science Fiction
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