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Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben

Story:

Cia Vale hat es geschafft. Sie ist Studentin an der Akademie von Tosu City geworden. Doch sie kann sich immer noch an die Auslese erinnern. Und deshalb hat sie bald nur noch ein Ziel: Diese zu stoppen.



Meinung:

Es ist jetzt anderthalb Jahre her, das mit "Die Auslese: Nur die Besten überleben" der Debütroman von Joelle Charbonneau herausgekommen ist. Der Roman wurde damals mit einem Splashhit ausgezeichnet. Und jetzt endlich veröffentlicht der Penhaligon-Verlag die Fortsetzung unter dem Titel "Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben".

Cia könnte im Prinzip glücklich sein. Sie hat die Auslese überstanden und ist jetzt Studentin an der Akademie von Tosu City. Doch so recht will sich die Freude nicht einstellen. Denn sie kann sich immer noch daran erinnern, was wirklich vorgefallen ist, wie Freunde und Bekannte brutal selektiert und getötet wurden.

Und auch jetzt ist die Auslese nicht vorbei. Im Gegenteil: Sie geht weiter, wenn auch dieses Mal unter einem anderen Deckmantel. Für Cia ist klar, es muss etwas dagegen unternommen werden. Doch wem kann sie vertrauen?

Wie bereits oben geschrieben ist einiges an Zeit vergangen, seit dem wir zuletzt etwas von Cia gelesen haben. Doch bereits die ersten Seiten versöhnen einen mit der langen Wartezeit. Denn Frau Charbonneau hält sich nicht lange mit dem Aufbau auf, sondern beginnt praktisch sofort dort, wo sie zuletzt aufgehört hat: Mit einer Heldin, die soeben aus dem Kommunikator ihres Bruders die schreckliche Wahrheit über die Auslese erfahren hat.

Und damit ist auch klar, dass ihre Protagonistin in den folgenden Seiten gefährlich lebt. Denn einerseits weiß sie, was wirklich bei der Auslese geschehen ist. Aber andererseits darf sie sich das nicht anmerken lassen, da sie sonst damit ihr Leben verwirken würde. Dass die wiederkehrenden Erinnerungen Cia nicht kalt lassen, beweisen die regelmäßigen Albträume, die sie hat.

Dabei herrscht für sie keine Ruhepause. Denn auch, wenn die Auslese offiziell vorbei ist, geht das Sterben weiter. Und langsam erhält man als Leser einen Einblick hinter die Kulissen des Commonwealth. Und stößt gemeinsam mit der Protagonistin auf einen Machtkampf, der für die Zukunft entscheidend sein dürfte. Dabei spielt Cia natürlich eine gewichtige Rolle.

Jetzt könnte man bemängeln, dass Cia zu sehr wie eine Superheldin wirkt. Egal was passiert, sie übersteht die Situation und sieht dabei gut aus. Bei einer Art Hindernisparcours zu Beginn ihres Studiums schafft sie es, trotzt widriger Umstände und Teammitglieder als erstes den Kurs zu absolvieren. Doch dies geschieht nicht im luftleeren Raum. Im Gegenteil: Ihre Überlegenheit sorgt bei den Verantwortlichen dieses menschenverachtenden Verfahrens für Aufsehen. Sie wird diesen verdächtig, da diese, in einer Arroganz die an die der Verfechter einer Überlegenden Rasse erinnert, nicht glauben wollen, das ein Mädchen aus den Kolonien besser ist, als so manch andere Person.

Und man fragt sich, wie Cia damit umgehen wird. Sie kann nicht extra Prüfungen versauen oder sich Fehler leisten. Schließlich bedeutet jeder Fehlschlag, dass sie "Abgezogen", wie die Ermordung solcher erfolglosen Studenten heißt, wird. Eine schwierige Situation, die gleichzeitig für enorme Spannung und eine höhere Erwartungshaltung für den zukünftigen Teil sorgt, der hoffentlich nicht so lange auf sich warten lassen wird.

Ein wiederkehrendes Thema des Buches ist, wem Cia vertrauen kann. Tomas ist ihre große Liebe, doch anscheinend hat er auch Menschen umgebracht, um weiterzukommen. Auch Will, immerhin ein Freund von ihr, scheint über Leichen gegangen zu sein, um sein Ziel zu erreichen. Und auch sonst könnte jede Person ein Verräter sein, der sie fürs persönliche Überleben opfert. Diese Paranoia zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und macht ihn ebenfalls so gelungen.

"Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben" ist also von der gleichen hohen Qualität wie der Vorgänger. Dementsprechend erhält das Buch die "Klassiker"-Wertung und ist ein

Fazit:

Joelle Charbonneaus "Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben" ist eine gelungene Fortsetzung. Man wird praktisch sofort in die Handlung geworfen und erlebt mit, wie Cia selbst nach der Auslese weiterhin ums Überleben kämpfen muss. Die Erinnerungen an das vorherige Verfahren quälen sie, was man gut nachvollziehen kann. Und ihre Überlegenheit, ihr Überlebensinstinkt bringt sie in Schwierigkeiten, was von der Autorin hervorragend dargestellt wird. Die Spannung auf den letzten Teil nimmt damit deutlich zu.



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Joelle Charbonneua
Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben
Independent Study (Book II)

Übersetzer: Marianne Schmidt
Erscheinungsjahr: 12. Januar 2015



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Penhaligon Verlag

Preis:
€ 16,99

ISBN:
978-3-7645-3118-8

416 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannend
  • Wem kann Cia vertrauen
  • Erfolgt macht misstrauisch
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 09.04.2015
Kategorie: Science Fiction
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