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Doctor Who: Shada

Story:

Skagra möchte ein Gott werden. Doch dazu braucht er noch einige Dinge. Er benötigt das "Verehrungswürdige und Uralte Gesetz von Gallifrey" und die Position von Shada, einer alten Gefängniswelt der Time Lords. Der einzige, der sich ihm in den Weg stellt, ist der Doktor.



Meinung:

Mit "Doctor Who: Shada" hat der Cross Cult-Verlag einen Roman herausgebracht, dessen Hintergrundgeschichte schon fast interessanter ist, als das Buch selbst. Wie man unschwer am Cover erkennen kann, ist der berühmte SciFi-Autor Douglas Adams an der Story beteiligt. Tatsächlich ist es so, dass die Story ursprünglich Abschluss der 17. Season sein sollte, dann jedoch auf Grund eines Streiks nicht fertiggestellt wurde. Die bereits fertiggestellten Aufnahmen wurden 1992 dann herausgebracht und von Tom Baker, dem Schauspieler des damaligen Doktoren, narrativ miteinander verknüpft. Ein Hörbuch wurde 2003 aufgenommen. Der Doktor jener Produktion war Paul McGann, der achte Doktor. Auch eine animierte Fassung wurde produziert, allerdings nach Fertigstellung nie offiziell herausgebracht. Und schließlich schrieb 2012 Gareth Roberts den Roman zu der Story von Douglas Adams. Dabei fügte er auch neues Material hinzu, um den Plot stringenter und glaubwürdiger zu machen.

Das Gareth Roberts das Buch schrieb, kommt nicht von ungefähr. Der 1968 geborene Brite hat eine lange Verbindung zu Doctor Who. Neben seiner Arbeit für diverse britische Comedy und Soap Operas hat er auch viel über den guten alten Doktoren geschriebene. Viele Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane stammen von ihm.

Der Doktor und Romana reisen nach Cambridge, um dort einen alten Freund zu besuchen. Ein Time Lord, der all seine 12 Regenerationen hinter sich gebracht hat und jetzt seinen Lebensabend als Professor an der altehrwürdigen Universität verbringt. Doch er ist mit dem Alter auch schusseliger geworden und hat so auch ein gefährliches Artefakt von Gallifrey mitgenommen. Ein Buch, für das sich ein gewisser Skagra interessiert.

Jener ist ein Möchtegern-Gott, dem zur Allmacht nur wenig fehlt. Er will das Buch haben und die Position des geheimnisumwobenen Gefänigsplaneten Shada. Dazu ist er bereit alles zu tun, sogar das Leben andere Menschen in Gefahr zu bringen. Denn einige von denen sind anscheinend aus Versehen in den Besitz des Buches gekommen.

Das ist also "Shada", jenes schon fast legendäre Werk, dass der Cross Cult-Verlag mit "Das Verlorene Abenteuer von Douglas Adams" bewirbt. Und liest man das Nachwort von Gareth Roberts merkt man, wieviel ihm diese Arbeit bedeutet hat. Denn wie viele andere Briten auch ist er mit den Geschichten und Werken jenes legendären Autoren aufgewachsen, der die Ära des vierten Doktoren ebenso unvergleichlich gemacht hat.

Und eines wird beim Lesen klar. Was auch immer Gareth Roberts zum Roman neu beigetragen hat, es lässt sich kein Unterschied feststellen. Der Sprachstil und der Humor wirken unverkennbar Douglas Adams-mäßig.

Ebenso hat er auch die Charaktere perfekt getroffen. Klar, etwas anderes erwartet man bei Franchise-Autoren nicht. Sie würden sonst auch schnell arbeitslos werden, wenn ihre Arbeit nicht dem entspricht, was man von der Leinwand oder vom Fernseher her kennt. Doch in diesem Fall muss man es eben nochmal besonders betonen, da Gareth Roberts mit seiner Arbeit in große Fußstapfen tritt.

Und so werden alle wichtigen Aspekte abgehakt. Der Doktor kann sowohl arrogant als auch kindisch agieren. Romana und K9 haben große Auftritte und wichtige Szenen. Doch auch die anderen Castmitglieder, wie eben Professor Chronotis, tragen mit dazu bei, dass man die Story mitunter durchaus vergnügt lesen kann.

Allerdings, wie eben geschrieben auch nur "mitunter". Denn überwiegend liest man die Story und findet sie recht nett. Mehr aber auch nicht. Der berühmte Funke will nicht überspringen, da auch der Humor stellenweise zu bemüht wirkt. Da sind Stellen wie die Flucht des Doktors via Fahrrad zwar zunächst amüsant. Doch schnell liest man es unberührt einfach nur so durch, ohne irgendwie davon berührt zu werden.

Das Werk wird dadurch nicht schlecht. Es hat durchaus seine Momente und liest sich ebenfalls spannend. Man kann "Reinschauen".



Fazit:

Das Besondere an "Doctor Who: Shada" ist im Prinzip die Entstehungsgeschichte. Denn die ursprünglich von Douglas Adams erdachte Story wurde schon viele Male adaptiert. Gareth Roberts ist da nur der neuste Autor. Und es ist kein sprachlicher Unterschied zwischen den beiden Autoren zu erkennen. Ebenso sind auch die Charaktere perfekt getroffen und es werden die so für Doctor Who-typischen Aspekte mit abgehakt. Schade nur, das stellenweise der Humor zu bemüht wirkt.



Doctor Who: Shada - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Douglas Adams, Gareth Roberts
Doctor Who: Shada
Doctor Who - Shada

Übersetzer: Claudia Kern
Erscheinungsjahr: 10. November 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-444-4

420 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Kein sprachlicher Unterschied zwischen beiden Autoren
  • Der Doktor wird gut dargestellt
  • Alle wichtigen Aspekte werden abgehakt
Negativ aufgefallen
  • Humor wirkt stellenweise zu bemüht
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Rezension vom: 09.03.2015
Kategorie: Science Fiction
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