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Mountain

Story:

Berge sind ewig, der Mensch nicht. Umso wichtiger für einen Menschen, einen Berg zu bezwingen und darüber zu berichten.



Meinung:

"Der Berg ruft"! Und er tut dies besonders laut mit Sandy Hills "Mountain". Dieser Bildband, erschienen bei Edition Olms, zelebriert die Kolosse aus Stein.

Die Autorin wurde 1955 in Amerika geboren. Bereits als Teenager bestieg sie Berge. Ihr erster war der Disappointment Peak in den Teton Range Bergen. Sie war die zweite Amerikanerin, die die sieben höchsten Berge der Welt erklomm und ist eine Überlebende der Mount Everest Katastrophe von 1996. Sie arbeitete außerdem als Redakteurin für diverse Frauenmagazine wie zum Beispiel dem "Brides"-Magazin. Sie kreierte außerdem viele TV-Shows, die sich mit Mode beschäftigten, wie zum Beispiel "Fashion America". Frau Hill war dreimal verheiratet und ist die Mutter von Robert T. "Bo" Pittman, der mit ihr ihre Leidenschaft für die Berge teilt.

"Mountain" tut es dem Thema nach, das es behandelt. Es ist groß und massiv. 352 Seiten und ein Gewicht von sicherlich um die fünf Kilo erwarten den Leser.

Um den Band zusammenzustellen, wandte sich Frau Hill an viele Mitbergsteiger und Naturfotografen, sowie entsprechenden Nachlassverwaltern. Und so finden sich Fotos von Galen Rowell, Ansel Adams oder Frank Smythe vor. Und so werden Bilder praktisch aus der gesamten Zeit der Fotografie verwendet.

Und damit ist auch klar, dass eine entsprechend lange zeitliche Phase abgedeckt wird. Wer sich jetzt daran stört, der verpasst etwas. Denn alle Bilder sind durch die Bank weg hervorragend.

Frau Hill gibt den Fotos Platz zum Atmen. Sie werden nur von wenig Text begleitet und viele werden auf bis zu zwei Seiten abgedruckt. Und so kann man verstehen, wieso die Herausgeberin so von den Bergen beeindruckt ist. Denn sie wirken wirklich majestätisch.

Ein Großteil der Fotos zeigt die Berge pur, ohne den Menschen. Die Bildart reicht von Schwarz/Weiß bis hin zu Satellitenaufnahmen. Es ist kein einziges schlechtes darunter! Jedes nimmt einen gefangen, jedes hat das Potential einen umzuhauen.

Später kommt auch noch der Faktor Mensch hinzu. Auch hier funktionieren die Fotos perfekt. Denn hauptsächlich wird klar gemacht, wie klein und eigentlich unbedeutend man selber ist. Erst später wird der Mensch mehr in den Mittelpunkt gerückt. Dann sieht man Abbildungen, die ihn zeigen, als er den Berg erklimmt und dabei viele Mühen auf sich nimmt.

Und ganz am Ende? Tauchen Gebäude auf. Keine Monstrositäten, die die Größe der Berge mokieren. Sondern wirklich das Aussehen der Gebirge übernehmen und in Klein wiedergeben.

Etwas Text kommt auch noch vor. Dabei handelt es sich um kleine Angaben, wie Ort, Zeit oder Fotograf. Da sieht man unter anderem die Fußspuren von Edmund Hilary und Tenzing Norgay, als sie den Mount Everest wieder herabkamen. Auch das gehört mit dazu. Kleine, aber wertvolle Informationen, die den Fotos einen gewissen Kontext geben.

"Mountain" ist ein Bildband, den man als Bergfan haben muss. Aber auch Nichtkletterer werden ihre Freude an diesem Buch haben. Es ist eindeutig ein "Klassiker" und noch dazu ein "Splashhit".



Fazit:

"Mountain" ist ein massiver Fotoband von Sandy Hill. Die Bergsteigerin und Journalistin hat jede nur erdenkliche Art von Fotos gesammelt und abgebildet. Die schiere Bandbreite an Abbildungen ist enorm. Und das Beste: Es ist kein einziges schlechtes darunter. Besonders die Vielfalt beeindruckt. Denn nicht nur der Berg selbst wird dargestellt, auch der Mensch taucht auf. Und nahezu immer wird gezeigt, wie dominant der Berg ist. Die wenigen Textpassagen, die im Text auftauchen, geben immer nur das allernötigste an, so dass die Fotos wirken können. Und das tun sie!



Mountain - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sandy Hill
Mountain
MOUNTAIN Portraits of high PLaces

Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2011



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Edition Olms

Preis:
€ 29,95

ISBN:
978-3-283-01189-5

352 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Große Bandbreite an Fotos
  • Der Berg steht im Vordergrund, der Mensch mehr im Hintergrund
  • Fotos kriegen genügend Platz, um wirken zu können
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 14.09.2014
Kategorie: Kultur & Zeitgeschehen
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