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Pasta, Pizza, Risotto

Story:
Pasta gehört zu den frühesten kulinarischen Errungenschaften der Menschheit und steht bis heute in vielen Ländern auf dem Speiseplan. Wohl noch wichtiger ist Reis, gerne in Form eines Risottos. Und auch Pizza ist ebenso beliebt wie variabel. Dieses Kochbuch versammelt mehr als 350 Rezepte aus diesen drei Gebieten.

Meinung:
Wenn die Rezepte in einem Kochbuch nichts taugen, kann auch eine noch so gute Präsentation das Buch nicht wirklich retten. Umgekehrt können gute Rezepte ihre Wirkung nicht entfalten, wenn die Präsentation nicht stimmt. Letzteres ist der Fall bei "Pasta, Pizza, Risotto".

Dabei sind es eigentlich nur Kleinigkeiten, die einem negativ ins Auge fallen. Wieso das Buch ausgerechnet das Trio Pasta, Pizza und Risotto vereint, wird nicht wirklich begründet. Tatsächlich stehen die drei Abschnitte eher unverbunden hintereinander, jeweils mit eigener Einleitung und Teil-Inhaltsverzeichnis. Es spricht aber auch nichts dagegen, das Buch als eine Art Sammelband zu betrachten, als Kombination aus einem Pasta-, einen Pizza- und einem Risotto-Kochbuch. Und für alle drei dürfte es Platz auf den meisten Speiseplänen geben.

Die Bandbreite der Rezepte überzeugt. Bei Pasta geht es von Suppen oder Salaten bis zu süßen Nudeln, beim Risotto von vegetarischen Varianten über solche mit Fleisch oder Fisch bis ebenfalls zum Süßen, bei Pizza vom Klassiker über andere Teige oder kalte Pizzen bis, auch hier, zu süßen Pizzen. Mit insgesamt über 350 Rezepten gibt es in jeder Kategorie genügend Auswahl. Klassiker und simple Gerichte, für die man eigentlich nicht zwingend ein Rezept bräuchte, sind ebenso vertreten wie außergewöhnliche Ideen. Dabei sollte die Zubereitung einen durchschnittlich talentierten Hobbykoch keine größeren Probleme bereiten. Die allermeisten Zutaten, die die Rezepte auf die Einkaufsliste setzen, sollte man in einem hiesigen Supermarkt bekommen können. Bei den Anleitungen fällt die Heterogenität ins Auge. Mal ist die Zubereitung eines Gerichts in einem halben Dutzend Spiegelstrichen oder mehr erläutert, mal nur in einem oder zwei. Die Länge der Absätze, die einem solchen Spiegelstrich zugeordnet sind, ist ebenfalls recht unterschiedlich. Das sollte beim Nachkochen jedoch nur die Wenigsten stören.

Viel eher störend ist ein gestalterisches Element, das bei den Buchmachern offenbar großen Anklang gefunden hat. Jeder der drei Abschnitte hat eine charakteristische Grafik, eine Art Trenner zwischen Überschrift und eigentlichem Rezept. Das bedeutet, diese Grafik wiederholt sich ständig, durchaus drei Mal auf einer Doppelseite. Dabei ist sie optisch so prominent, dass sie dem Leser schnell auf die Nerven fällt. So eignet sich "Pasta, Pizza, Risotto" nur sehr schlecht dazu, mit dem Finger auf den Seiten in Fantasie zu schwelgen, seien es kulinarische oder Reiseträume. Denn die "Abschnittsgrafik", die einem wieder und wieder ins Auge springt, verdirbt die Stimmung.

Einen Autor nennt das Buch nicht, weder auf dem Cover noch im Innenteil. Das beißt sich etwas mit der Diktion der Texte, in der schon mal ein "Ich" von seinen Vorlieben erzählt. Das Impressum verrät, dass wir es hier mit der deutschen Ausgabe eines englischen Kochbuchs zu tun haben.

Die Fotos, mit denen die meisten Rezepte illustriert sind, halten gut die Balance. Sie machen Appetit auf das jeweilige Gericht, wirken aber nicht so „überdekoriert“, dass die Ergebnisse aus der einigen Küche sowieso nicht mithalten könnten. Der Band eignet sich also sehr gut als Inspirationsquelle, um den eigenen Rezeptefundus auf den Gebieten Pasta, Pizza und Risotto etwas auszubauen. Man muss beim Nachkochen ja nicht unbedingt das Buch neben dem Herd liegen haben, sondern kann sich beispielsweise seine eigenen Notizen machen.

Fazit:
Der Band erklärt nicht wirklich, warum er sich ausgerechnet mit Pasta, Pizza und Risotto beschäftigt, und die drei Abschnitte existieren auch eher neben- als miteinander. Die Bandbreite und Zusammenstellung der Rezepte überzeugt, die "Erkennungsgrafik" jedoch absolut nicht, weil sie durch ständige Präsenz und Wiederholung schnell nervt. Als Inspirationsquelle kann das Buch gute Dienste leisten, man muss es ja nicht beim Kochen neben dem Herd liegen haben.

Pasta, Pizza, Risotto - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Elisabeth Meyer zu Stieghorst-Kastrup (Redaktion)
Pasta, Pizza, Risotto
Pasta, Risotto, Pizza

Übersetzer: Andreas Schieberle, Sylvia Winnewisser
Erscheinungsjahr: 2000



Autor der Besprechung:
Henning Kockerbeck

Verlag:
Bassermann

ISBN:
978-3809409236

463 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Die Rezepte sind meist durchaus das Nachkochen wert
Negativ aufgefallen
  • Wenn die ständig penetrant wiederholte Erkennungsgrafik nicht wäre, würde man erheblich lieber in dem Buch blättern
  • Manche Entscheidung ist nicht so recht nachzuvollziehen
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Rezension vom: 25.03.2013
Kategorie: Ratgeber
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