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Perry Rhodan Neo 37: Die Stardust-Verschwörung

Story:

Atlan ist über 10.000 Jahre alt und erlebte in jener Zeit einiges. Doch sein größtes Abenteuer passierte erst vor kurzem. Er trug dazu bei, dass Perry Rhodan und seine Männer überhaupt erst auf den Mond reisen konnten. Allerdings scheint es so, als ob er damit Teil eines größeren Planes wurde.



Meinung:

Mit "Die Stardust-Verschwörung" beginnt jetzt die fünfte Staffel, die "Das Große Imperium" lautet. Die nächsten zwölf Ausgaben werden sich allen Anschein nach weiterhin mit Arkon beschäftigen. Den Auftaktband hat "Perry Rhodan"-Vielschreiber Christian Montillon zu Papier gebracht.

Die Überlebenden der ersten Expedition nach Arkon gelangen mit dem Raumschiff VEAST'ARK zurück in ihre Heimat. Doch schon von außen wird klar, dass sich während ihrer Abwesenheit einiges tat. So umkreist plötzlich eine Raumstation im geostationären Orbit Terrania.

Perry Rhodan und Atlan misstrauen dem Gebilde und begeben sich an Bord, um mehr über es zu erfahren. Sie werden jedoch bereits erwartet. Eine Art Hologramm begrüßt sie und löst bei Atlan einen Erinnerungsschub aus. In diesem erinnert er sich an die Zeit kurz vor dem Start der STARDUST, als er eine Verschwörung entdeckte.

Derweil liegt der Sohn von Novaal im Sterben. Die Ärzte kümmern sich um ihn, versuchen ihn am Leben zu erhalten. Da hat Crest einen Einfall. Er hängt Soyaard seinen Zellaktivator um. Tatsächlich bringt dieser Linderung, wenn auch keine Heilung. Es beginnt ein Kampf um das Leben des Naats.

Das Thema "Arkon" ist also längst nicht fertig. Im Gegenteil: Es wird wohl weiterhin Gegenstand der kommenden Ausgaben sein. Und warum auch nicht? Schließlich gibt es viele damit zusammenhängende Plots, die so im Laufe der Staffel zu einem Abschluss gebracht werden können.

Doch der Auftaktband beschäftigt sich zunächst einmal mit Atlan. Christian Montillon nutzt die titelgebende Verschwörung, um die Figur näher zu charakterisieren. Es werden nicht alle Fragen geklärt, wie beispielsweise, wie der Unsterbliche von Terra nach Topsid kam. Aber man erhält einen guten Eindruck, wie der Neo-Atlan tickt. Und natürlich gibt es große Parallelen zur Figur der Erstauflage, wie beispielsweise seine Fähigkeit, mit Frauen zu flirten.

Unterschiede gibt es eher in seiner Umgebung. Vor allem die Darstellung von Rico muss man dazuzählen. In "Neo" kennt man ihn als einen der vielen Diener von ES. Als jemanden, der genauso wie sein vermutlich wahrer Herr und Meister undurchschaubar agiert. Und ob das, was er aussagt, auch immer die Wahrheit, darf und muss bezweifelt werden. Er ist ein Mysterium, und zwar ein gelungenes.

Auch die Handlungsebene um Soyaard liest sich interessant. Nicht nur wegen den Bemühungen, sein Leben zu retten. Sondern auch wegen einer Beobachtung. So scheint der Zellaktivator in "Neo" nicht in der Lage zu sein, jede Krankheit zu heilen. Wobei dies auch daran liegen kann, dass eventuell jene Erkrankung von einem höheren Wesen konzipiert und an die Arkoniden weitergeben wurde. Auch hier kann man ein gelungenes Mysterium beobachten, welches hoffentlich bald geklärt wird.

Interessant sind außerdem zwei Passagen im Roman, in denen Christian Montillon via Perry Rhodan zu einigen Kritikpunkten etwas sagt. Zum einen geht es um die Darstellung des Titelhelden als Zauderer und zum anderen um den zeitlichen Ablauf der Dinge. Beide werden im Roman verteidigt. Dies sind vielleicht die besten Passagen des Buches, ungeachtet der Tatsache, ob man mit den Aussagen übereinstimmt oder nicht.

Denn der zeitliche Ablauf passt vorne und hinten nicht. Laut Aussage im Roman sind seit dem Start der Stardust erst neun Monate vergangen. Und beim besten Willen kann es nicht sein, dass all die Ereignisse innerhalb dieses Zeitraums passiert sind. Dinge, wie der Aufbau von Terrania beispielsweise, wirken einfach unlogisch, wenn sie innerhalb kürzester Zeit stattfanden.

Ebenso muss man auch die Darstellung von Crest bemängeln. Verhielt er sich in den letzten Romanen noch merkwürdig, ist davon in dieser Geschichte nichts mehr zu lesen. Stattdessen wirkt er vollkommen normal. Was einfach nicht passt. Es ist nicht das erste Mal, dass innerhalb von "Perry Rhodan Neo" Charakterisierungen nicht übereinstimmen. Man denke nur an die Naats, die im Laufe von drei aufeinanderfolgenden Geschichten entsprechend verschieden dargestellt wurden. Doch solche Fehler sollten nicht sein, und es gibt für sie auch keine Entschuldigung.

Trotz aller Kritik schreibt Christian Montillon einen gut lesbaren Roman. Der Auftakt zur fünften Staffel wird daher mit einem "Reinschauen" bewertet.



Fazit:

Das nächste Ziel von "Perry Rhodan Neo" ist weiterhin Arkon. Doch "Die Stardust-Verschwörung", geschrieben von Christian Montillon, konzentriert sich zunächst auf Atlan. Und dieser wird hervorragend charakterisiert. Interessant sind auch die Mysterien um Rico und um die Krankheit, an der Soyaard leidet. Hier wird auf etwas hingedeutet, was mehr im Hintergrund passiert. Was allerdings in dieser Ausgabe erneut auffällt ist der zeitliche Ablauf, der einfach nicht hinhaut. Und die Charakterisierung von Crest, die sich mit der der letzten Ausgaben beißt, missfällt. Dennoch ist dies eine insgesamt gute Ausgabe.



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Christian Montillon
Perry Rhodan Neo 37: Die Stardust-Verschwörung
Erscheinungsjahr: 15. Februar 2013



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 3,90

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Charakterisierung von Atlan
  • Mysterien um Rico und Krankheit des Naats
Negativ aufgefallen
  • Zeitlicher Ablauf passt hinten und vorne nicht
  • Charakterisierungen stimmen teilweise nicht mit der von anderen Autoren überein
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Rezension vom: 19.02.2013
Kategorie: Science Fiction
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