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Der Preis der Sterne 3: Zwischen Ehre und Treue

Story:

Der Krieg zwischen den Magierwelten und der Republik ist vollends ausgebrochen. Noch liegt der Vorteil auf Seiten der Angreifer, doch die Republik sammelt sich, um zurückzuschlagen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kindern von General Metadi und der toten Domina von Entibor, Rosselin. Sie tragen maßgeblichen Anteil an dem Fortlauf der Kampfhandlung, und welche Seite am Ende obsiegen wird.



Meinung:

"Zwischen Ehre und Treue" ist der - zumindest vorläufige - Abschluss von "Der Preis der Sterne". Während in den USA noch weitere vier Bände herausgekommen sind, ist die Fortsetzung hierzulande unklar. Zwar wird die eigentliche Story zu Ende geführt. Doch weitere Abenteuer mit Beka Rosselin-Metadi wären sicherlich nicht schlecht. Oder andere Werke aus dem Oeuvre des Autorenpaares. Auswahl wäre mehr als genug vorhanden.

Die Magierwelten überfallen die Republik und nur wenige sind in der Lage sich zu wehren. Eine große Rolle kommt dabei Beka Rosselin-Metadi zu. Die Abenteuerin wird durch die Umstände gezwungen endlich ihr Erbe anzunehmen. Als Domina des untergegangen Entibor, aller Exilentiboraner und der Kolonien jenseits hat sie eine große Symbolrolle. Doch der Widerstand verläuft eher unzufrieden stellend. Und dann wird sie auch noch auf Grund einer fingierten Anklage verhaftet. Es scheint so, als ob einige Leute es auf sie abgesehen haben.

Bei den anderen Vertreten des Widerstands und ihren Brüdern läuft es hingegen besser. Errec Ransome, der Anführer der Adepten, kann sich den Befragungen der Magier wiedersetzen, während General Metadi eine kleine Flotte an Raumschiffen zur Verfügung hat, um den Angreifern etwas entgegen zu setzen. Owen Metadi gelingt die Flucht während Ari Metadi eine neue Phase in seinem Leben erreicht. Doch selbst diese Erfolge hängen davon ab, dass der weitere Kriegsverlauf glatt verläuft. Allerdings gibt es einen Verräter in ihren Reihen, der den Aggressoren zu arbeitet. Sind all ihre Mühen am Ende umsonst?

"Zwischen Ehre und Treue" hat alles, was ein epischer Abschlussband benötigt. Liebe, Hass, Treue und Verrat. Sowie die ständige Frage, wem kann man vertrauen und wem nicht. Nur wieso bleibt am Ende dann eine nagende Unzufriedenheit zurück?

Liegt es den Protagonisten? Das eher nicht. Es gelingt dem Autorenpaar perfekt, ihre Figuren, von denen es eben nicht wenige gibt, hervorragend zu charakterisieren. Allen voran natürlich Beka Rosselin-Metadi, die mit einer ungewohnten Rolle fertig werden muss. Im Prinzip erfüllt sie ihre Funktion als Domina und damit Leitfigur des Widerstandes hervorragend. Doch immer wieder bricht ihr altes Temperament hervor, was sie so unberechenbar macht. Und selbst in schwierigen Situationen behält sie die Ruhe.

Dann ist da noch die Frage nach dem Verräter. Schon recht früh machen Debra Doyle und James MacDonald klar, wer diese Person ist. Das gleiche gilt auch für die Motive seines Handelns. Doch was in anderem Romanen zu einem Spannungsabbau führen würde, sorgt hier eher für das Gegenteil. Denn die Autoren machen deutlich, dass der Verrat nicht das ist, wonach es aussieht.

Auch die Beschreibung der Kampfhandlungen ist spannend. Die Stärken des Autorenpaares mögen zwar eher im Bereich der Charakterisierung liegen. Doch die Darstellung der Gefechte ist ihnen ordentlich geworden. Man kann, wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, schwer den Roman beiseitelegen.

Ebenso bauen die beiden Schriftsteller immer wieder Überraschungen ein. Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat, die allerdings im Nachhinein einen gewissen Sinn ergeben. Das wird besonders im Finale deutlich.

Doch was stört einen nun an dem Buch? Es ist das Fehlen eines klaren Antagonisten. Die angreifenden Magier bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Personen, von denen keine einzige ein eindeutiger Gegenspieler ist. Und das macht sich besonders im Vergleich zu den Hauptcharakteren bemerkbar.

Auch ist es enttäuschend, wie leicht es den Helden gelingt, aus ihrer anfänglichen prekären Situation zu entfliehen. Man fragt sich hierbei, wie es den Magiern dann überhaupt gelungen ist, die Charaktere gefangen zu nehmen, wenn diesen die Flucht so leicht gelingt.

Dennoch ist "Zwischen Ehre und Treue" ein gelungener Roman. Trotz aller Mankos sollte man "Reinschauen".



Fazit:

"Zwischen Ehre und Treue" bildet Höhepunkt und Abschluss von Debra Doyles und James MacDonalds "Der Preis der Sterne"-Reihe. Alle wichtigen Protagonisten kommen vor und erhalten ihren persönlichen Moment, in denen sie perfekt dargestellt werden. Auch die Frage des Verräters wird erstaunlich früh geklärt, nur um dann in noch mehr Spannung zu führen. Die Handlung wiederrum bietet jede Menge Unterhaltung. Was stört ist das Fehlen eines klaren Antagonisten und die Schwäche der Feinde, wenn es um das Festhalten der Hauptfiguren geht.



Der Preis der Sterne 3: Zwischen Ehre und Treue - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Debra Doyle, James MacDonald
Der Preis der Sterne 3: Zwischen Ehre und Treue
Mageworlds 03. By Honor Betray'd

Übersetzer: Wolfgang Thon
Erscheinungsjahr: 20. August 2012



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Blanvalet

Preis:
€ 9,99

ISBN:
978-3-442-26882-5

544 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannend
  • Voller Überraschungen
Negativ aufgefallen
  • Es fehlt ein klarer Gegenspieler
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Rezension vom: 23.11.2012
Kategorie: Science Fiction
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