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Echo

Story:

Die Menschheit ist in der Zukunft weit ins All vorgedrungen. Doch dabei stießen sie nur auf eine einzige intelligente, außerirdische Spezies. Sollten sie alleine im Universum sein? Als der Antiquitätenhändler Alex Benedict auf eine mysteriöse Tafel stößt, die auf die Existenz einer weiteren Alien-Rasse hindeutet, greift er ungeahnt in ein wahres Wespen-Nest. Und schon bald müssen er und seine Partnerin um ihr Leben fürchten.



Meinung:

Ein Anreiz der Science Fiction ist die Darstellung von anderen, außerirdischen Lebensformen. Dabei haben sich im Laufe der Jahre viele Autoren die unterschiedlichsten Beschreibungen einfallen lassen. Nur, dass in der Jetztzeit es keine glaubwürdigen Hinweise auf deren Existenz gibt. Sind wir also alleine im Universum?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der US-Autor Jack McDevitt. Er wurde 1935 geboren und 1981 wurde seine erste Geschichte veröffentlicht. Einige seiner Romane beschäftigen sich mit Kontaktversuchen mit Außerdischen, der Archäologie oder der Xenoarchäologie. "Echo" ist der fünfte Band seiner "Alex Benedict"-Romanreihe. Alle Teile der Serie sind im Laufe der Jahre vom Bastei Lübbe-Verlag auf Deutsch herausgebracht worden. Dabei ist jedes Buch in sich abgeschlossen und man benötigt kaum Vorwissen.

Alex Benedict ist einer der erfolgreichsten Antiquitätenhändler der Zukunft. Er versteht sich darauf, die unglaublichsten Gegenstände aus 8.000 Jahren Raumfahrt zu finden und zu verkaufen. Er und seine Partnerin Chase kriegen eines Tages eine mysteriöse Steintafel angeboten. Auf ihr sind merkwürdige Symbole eingemeißelt, die sich nicht übersetzen lassen. Sie wollen das Objekt kaufen, als es verschwindet.

Die Spur des Gegenstandes führt beide zu Rachel Bannister, die eine Freundin des verstorbenen Wissenschaftlers Somerset Tuttles war. Doch sie kann oder will ihnen nicht weiterhelfen. Und schon bald wird klar, dass es jemanden gibt, der daran interessiert ist, dass die Archäologen nicht mehr nach der Tafel suchen. Dabei ist diesem jedes Mittel recht. Selbst Mordanschläge werden billigend in Kauf genommen. Allerdings lassen die Zwei sich nicht abbringen und stoßen so auf ein großes Geheimnis.

Im Prinzip ist McDevitt ein großartiger Autor. "Mondsplitter" oder "Die Ewige Straße" gehören zu den Büchern, die man als Science Fiction-Fan gelesen haben sollte. Doch handelt es sich bei diesen Werken um alleinstehende Geschichten, bei denen man nicht den Kontext einer Serie wissen muss.

Denn leider ist das bei "Echo" der Fall. Auch wenn behauptet wird, dass die Romane für sich alleine durchgelesen werden können, trifft das nicht zu. Wiederholt wird auf bestimmte Ereignisse angespielt, die in den vorherigen Bänden passierten. Ebenso bemüht sich der Autor nicht, seine beiden Hauptprotagonisten zu Beginn der Handlung dem Leser näher zu bringen. Man wird sofort ins kalte Wasser geworfen und muss erst einmal mühsam herausfinden, mit was für Charakteren man es zu tun hat. Schade, dass bei dem hiesigen Verlag es keinen Hinweis darauf gibt, dass es sich hier um den Teil einer Reihe handelt.

Leider braucht das Buch auch einige Zeit, bis er Fahrt aufnimmt. Fast die Hälfte der Story vergeht, ehe endlich genügend Spannung vorhanden ist, um einen zum Weiterlesen zu animieren. Bis dahin plätschert der Plot vor sich hin und überrascht höchstens durch eine etwas unglaubwürdige Wendung.

Wenn man jedoch das notwendige Sitzfleisch aufbringt, kann man von dem Roman nicht mehr ablassen. Dann nämlich liefert Jack McDevitt eine Geschichte ab, wie sie spannender kaum sein könnte. Das fängt mit dem mysteriösen Selbstmord einer handlungstragenden Person an und geht bis zur Enthüllung des Hintergrundgeheimnisses. In diesen Stellen ist "Echo" ein wahrer Page-Turner.

Doch leider dauert dies, weshalb das Buch auch nur etwas "Für Zwischendurch" ist.



Fazit:
"Echo" vermag nicht zu überzeugen. Der Roman von Jack McDevitt ist für Neueinsteiger nicht vollständig verständlich. Ebenso braucht das Buch einiges an Zeit, ehe es Fahrt aufnimmt. Über die Hälfte der Handlung vergeht, ehe der Autor es endlich schafft, den Leser zu fesseln. Und wenn dies geschieht, kann man den Band kaum aus der Hand legen.



Echo - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Jack McDevitt
Echo
Echo

Übersetzer: Frauke Meier
Erscheinungsjahr: 11. November 2011



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Bastei Lübbe

Preis:
€ 8,99

ISBN:
978-3-404-20646-9

528 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Ab der zweiten Hälfte sehr spannend
Negativ aufgefallen
  • Bis dahin ist allerdings viel Sitzfleisch nötig
  • Für Neuleser nur bedingt geeignet.
Die Bewertung unserer Leser für dieses Book
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 13.12.2011
Kategorie: Science Fiction
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