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Perry Rhodan Taschenheft 12: Tödliches Psychospiel

Story:

Reginald Bull strandet mit einem Raumschiff auf einem Jubiläumsflug im Orbit eines Planeten. Auf diese erhebt eine private Firma Anspruch, und sie ist bereit, ihre Interessen notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen. Doch was keiner ahnt ist, dass auf der fremden Welt eine fremde Intelligenz lebt, die zur Wahrung ihrer Existenz bereit ist, alles Fremde zu eliminieren.



Meinung:

In der Frühzeit der "Perry Rhodan"-Serie waren die Explorer-Schiffe Garanten für gute Unterhaltung. Die Abenteuer jener Flotte, die dem Unsterblichen Reginald Bull unterstellt waren, sorgten für eine gewisse Exotik und Spannung. Und so lernte man als Leser immer mehr über das ferne Weltall kennen.

Ein solches Schiff steht im Mittelpunkt der Handlung von "Tödliches Psychospiel". Uwe Anton, von dem bereits zuvor "Eisige Zukunft" erschienen ist, siedelt die Handlung zu Beginn des 23. Jahrhunderts an. Es war eine ruhige Zeit im Perryversum, in der jedoch die Saat für kommende Ereignisse gelegt wurde. Auf diese spielt der Autor auch an, allerdings sind sie nicht Gegenstand des Romans.

Vielmehr handelt dieser davon, wie die GOLDEN JUBILEE, das 2222ste Schiff der Explorer-Flotte, auf einem Jubiläumsflott unterwegs ist. An Bord ist Reginald Bull, der den Festivitäten vorsteht. Als sie auf ein neues Sonnensystem stößt, von denen ein Planet erdenähnlich ist, kommt es allerdings zur Katastrophe. Schockwellen treffen das Raumschiff und beschädigen es schwer.

Ein anderes Schiff ist im System erschienen, und dessen Erscheinen hat dieses Phänomen hervorgerufen. Es gehört einer privaten Firma, die, repräsentiert von einer Seraphim Johnson, die Welt für sich in Anspruch nimmt. Ein Ultimatum wird gestellt, nach dessen Ablauf die JUBILEE sich aus dem Staub gemacht haben soll. Nur, dass es dieser auf Grund der Schäden nicht möglich ist.

Unterdessen hat das Unternehmen zwei Überlebensspezialisten auf der Welt ausgeschleust. Doch dabei wurde ihr Vehikel schwer beschädigt, so dass sie weder zurück gehen noch Kontakt aufnehmen können. Sie sind gestrandet und müssen versuchen, miteinander umzugehen. Dies ist allerdings schwer, denn sie sind aufeinander nicht gut zu sprechen. Und gleichzeitig entdecken sie auf der Welt ein Geheimnis, welches für die Stabilität der Galaxis gefährlich sein könnte.

Uwe Antont jongliert in diesem Taschenheft mit vielen Handlungsebenen. Da ist zum einen die um die GOLDEN JUBILEE und die Bedrohung durch den anderen Kreuzer. Dann die Erlebnisse der beiden Überlebensspezialisten auf der Welt. Und schließlich auch noch eine Rückblende in die Vergangenheit der zwei. Bei einer Geschichte mit161 Seiten Umfang ist klar, dass dabei der eine oder andere Erzählfaden auf der Strecke bleibt.

Und es trifft ausgerechnet das titelgebende Psychospiel, welches viel zu kurz kommt. Der Autor begnügt sich mit der schlaglichtartigen Schilderung von ein, zwei Versuchen, wie der Kreuzer der privaten Kreuzer versucht die JUBILEE loszuwerden, und belässt es dann dabei. An keiner Stelle hat man wirklich das Gefühl, das Uwe Anton hier versucht, Spannung zu erzeugen.

Für ihn sind die Erlebnisse der beiden auf der fremden Welt wichtiger. Und tatsächlich schafft es diese Handlungsebene voll und ganz zu überzeugen. Der Planet beeindruckt durch seine Andersartigkeit und ruft gleichzeitig eine leichte Gänsehaut hervor. Auf Grund des Prologs weiß man, dass dieser Himmelskörper lebt, und man weiß dadurch mehr, als die Protagonisten. Und so kann man auch die Aktionen der einheimischen Lebensformen besser einordnen, als es bei den Handlungsträgern der Fall ist.

Diese werden ebenfalls sehr gut dargestellt. Es handelt sich um ein zankendes Paar, wobei die Gründe für den Krach erst nach und nach aufgedeckt werden. Zu lesen, wie die beiden sich nach und nach wieder zusammenraufen, ist ein Vergnügen.

Da verzeiht man auch, dass Uwe Anton in der Vergangenheitsebene in die Klischeekiste greift. Die Darstellung des bösen Konzerns, der auf Recht und Ordnung nichts gibt, ist Viellesern der Science Fiction schon ein bekanntes Bild. Und auch, wenn es spannend zu lesen ist, wie sich das Paar immer mehr in einen Kriminalfall verstricken, überwiegt doch der Eindruck, dass dies alles schon bereits ein alter Hut ist.

Trotzdem ist "Tödliches Psychospiel" ein Roman zum "Reinschauen".



Fazit:

"Tödliches Psychospiel" ist der Titel von Uwe Antons neustem Taschenheft. Dabei kommt die titelgebende Handlungsebene deutlich zu kurz und kann nicht begeistern. Besser ist die Schilderung der Erlebnisse der beiden Überlebensspezialisten. Was sie auf der Welt erleben, kombiniert mit dem Vorwissen des Lesers, sorgt für Spannung. Auch ihre Abenteuer in der Vergangenheit sind unterhaltsam, auch wenn der Autor hierbei etwas zu sehr in die Klischeekiste greift.



Perry Rhodan Taschenheft 12: Tödliches Psychospiel - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Uwe Anton
Perry Rhodan Taschenheft 12: Tödliches Psychospiel
Erscheinungsjahr: 20. Mai 2011



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 3,90

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Abenteuer der Überlebensspezialisten
Negativ aufgefallen
  • Psychospiel fällt zu kurz aus
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Rezension vom: 29.11.2011
Kategorie: Rezensionen
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