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Teuflisches Team

Story:

Cadel ist der Spross eines kriminellen Genies. Doch seit er als Kronzeuge gegen seinen Vater aussagen soll, lebt er in ständiger Gefahr. Da kommt das Angebot, in einem Team von Genies gegen seinen Erzeuger anzugehen, gerade recht. Allerdings stellt sich schon bald die Frage, wem er trauen kann, und ob die Mission wirklich die ist, wegen der er angeheuert hat.



Meinung:

Mit "Teuflisches Team" bringt der Knaur-Verlag die Fortsetzung zu "Teuflisches Genie" heraus. Der dritte Band "Teuflischer Held" ist ebenfalls bereits erschienen. Die Erfinderin und Autorin der Abenteuer von Cadel ist die Australierin Catherine Jinks. Sie hat inzwischen schon weit über 30 Romane in verschiedenen Genres geschrieben. Einige von ihnen, darunter auch die "Pagan-Chroniken", sind auch hier in Deutschland erschienen.

Cadel ist ein Genie. Bereits als kleiner Junge war er fähig, sich in Computer zu hacken und Menschen zu manipulieren. Eine Gabe, die er anscheinend von seinem Vater geerbt hat, der als kriminelles Genie über ein wahres Verbrecherimperium herrschte. Aus der Entfernung sorgte er außerdem dafür, dass sein Sohn auf eine spezielle Akademie kam, einer Schule für Böse. Doch sein Spross erfüllte die Erwartungen seines Vaters nicht. Dank des Kontakts zu Sonja, einem ebenfalls hochintelligenten Mädchen, das jedoch schwerstbehindert ist, schaffte er es noch rechtzeitig, gut zu werden.

Seitdem ist einiges an Zeit vergangen. Cadel ist inzwischen in einer Pflegefamilie und ohne regulären Zugang zu einem Computer oder Internet. Es langweilt ihn und er leidet unter seinem rüpelhaften Pflegebruder. Nur die Besuche bei Sonja, in die er sich inzwischen verliebt hat, sind Lichtblicke für ihn. Doch dann erhält er ein unglaubliches Angebot. Er und seine Freundin sollen Teil eines Teams werden, das sich aus verschiedenen Genies zusammensetzt. Sie alle eint das gleiche Ziel: Sie wollen gegen Cadels Vater und seinem Verbrecherimperium vorgehen. Ihr Plan ist natürlich alles andere als legal, doch das ist den meisten Beteiligten egal.

In "Teuflisches Team" erlebt man einen Cadel, der im Vergleich zum Vorgänger-Band deutlich erwachsener geworden ist. Er manipuliert nicht mehr seine Mitmenschen und versucht ein normales Leben zu meistern. Eigentlich will er mit seinem Vater und seinem Helfer Prosper English nichts mehr zu tun haben. Doch letzter behauptet auf einmal, sein wahrer Erzeuger zu sein, was seinen angeblichen Sohn in Verwirrung stößt.

Deshalb nimmt er die Einladung zu dem Genius-Team nur allzugerne an. So kann er nicht nur sichergehen, dass irgendwann seine angeblichen Väter ihn nicht mehr belästigen, sondern er kann auch in der Nähe von Sonja sein, die ebenfalls mit eingeladen wurde. Zum ersten Mal in seinem Leben kann er für das Gute arbeiten, eine für ihn angenehme Abwechslung.

Doch gleichzeitig ist die Arbeit, die Cadel macht, streng geheim. Er kann sie niemanden mitteilen, noch nicht einmal, was für ihn besonders schlimm ist, Saul und Fiona. Er ist der ermittelnde Inspektor im Kampf gegen das Verbrecherimperium, und sie ist seine Psycho-Therapeutin. Es sind zwei ganz normale Menschen, die sich für ihn interessieren. Allerdings nicht, weil er der Spross eines kriminellen Genies ist, sondern weil er ein Junge ist, der in seinem Leben allerhand mit gemacht hat. Diese Zuneigung ist neu für das Genie und zuerst kann er damit nichts anfangen. Doch schon recht bald erwidert auch er die Gefühle, die ihm gegengebracht werden.

Ein Manko des Vorgänger-Romans war es, dass Frau Jinks zu viele Überraschungen eingebaut hat, so dass ihr Protagonist recht schnell eine gewisse Paranoia entwickelte. Auch dieses Mal gibt es diverse Plot-Twists. Doch sind diese längst nicht so übertrieben viel eingebaut worden wie in "Teuflisches Genie". Die Menge reicht genau aus, um den Leser dazu zu bringen, den Roman erst gar nicht mehr aus der Hand zu legen, da die Handlung wieder äußerst spannend und interessant geworden ist.



Fazit:

Mit "Teuflisches Team" schreibt Catherine Jinks einen Roman, der einen deutlich gereiften Cadel als Protagonist hat. Doch leidet er ein wenig unter den Umständen, darunter auch der mangelnde Zugang zu einem Computer. Auch die Präsenz seiner angeblichen Väter setzt ihm zu. Da kommt das Angebot, in einem Team voller Genies gegen sie vorzugehen, gerade Recht. Der Roman überzeugt vor allem durch seinen spannenden Plot, der einen dazu bringt, das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand zu legen.



Teuflisches Team - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Catherine Jinks
Teuflisches Team
Genius Squad

Übersetzer: Bernhard Kempen, Jakob Schmidt
Erscheinungsjahr: 2009



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Knaur

Preis:
€ 12,95

ISBN:
978-3-426-50111-5

544 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Eine äußerst spannende Geschichte
  • Cadel ist deutlich gereift
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.02.2011
Kategorie: Kinder- & Jugendbuch
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